Zwei Steuerabkommen mit dem niederländischen Staat könnten dem Franchise-Tochterunternehmen von Ikea einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Unternehmen gegeben haben, erklärten die EU-Wettbewerbshüter am Montag. Die Untersuchung, die die EU-Kommission jetzt eingeleitet hat, bezieht sich offenbar auf den Vorwurf, eine niederländische Tochtergesellschaft von Ikea habe Lizenzgebühren für geistiges Eigentum an eine Tochtergesellschaft in Luxemburg gezahlt. Nun prüft die EU-Kommission, ob Ikea in den Niederlanden möglicherweise illegale Staatshilfe erhalten hat. Die von den EU-Wettbewerbshütern angekündigte Prüfung könne Klarheit bringen und das bestätigen. Ikea: Haben mehr als eine Milliarde im Jahr an Steuern gezahltDie Inter-Ikea Holding hält die Markenrechte an Ikea und befindet sich wie der Ikea-Konzern im Besitz einer Stiftung.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung December 18, 2017 10:25 UTC