Die Immobilienbranche kritisierte die Steuer-Pläne der Koalition. Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, „missbräuchliche Steuergestaltungen bei der Grunderwerbsteuer mittels Share Deals zu beenden“. Bei so genannten Share Deals werden Grundstücke oder Immobilien nicht unmittelbar verkauft, stattdessen erwerben die Geschäftspartner Teil einer Gesellschaft. Wenn der Mehrheitseigner weniger als 95 Prozent hält, lässt sich die Grunderwerbsteuer einsparen. Volckens kritisierte unter anderem, dass die Grunderwerbsteuer bei Neubauprojekten sowohl beim Kauf des Grundstücks als auch beim Weiterverkauf der fertigen Immobilie und damit zweimal anfällt.
Source: Handelsblatt February 25, 2018 13:52 UTC