Vorstandschef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz wollen Medienberichten zufolge ein »neues Sparprogramm« auflegen, mit einem Volumen von – astronomisch klingenden – 60 Milliarden Euro. Szenarien wie Produktionsstillegungen und Betriebsbrachen will ein Unternehmenssprecher am Dienstag gegenüber jW nicht bestätigen – und gibt sich geheimniskrämerisch. Die Belegschaft habe im Rahmen dieses Abschlusses bereits einen erheblichen Beitrag geleistet, rund 1,5 Milliarden Euro, weiß Gröger, um dem Unternehmen wirtschaftlichen Spielraum für notwendige Investitionen zu geben. Beim Kassensturz, dem »Netto-Cashflow«, jüngst lagen sechs Milliarden Euro in den Geldkassetten – plötzlich und unerwartet. Der Vorstand beherrsche offenbar nicht die Grundrechenarten, sagte der industriepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Die Linke, Mirze Edis, am Dienstag zu jW.
Source: Die Welt February 17, 2026 17:47 UTC