Auch wenn die EZB es nicht hören will: Energiepreise sind ein Kernstück der Verbraucherpreise, also der Kosten, die der normale Mensch tagtäglich hat. Energieeinfuhren waren im Januar 2017 um 42,3 % teurer als im Januar 2016. Die Preisentwicklung importierter Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) beeinflusste im Januar 2017 die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls in besonderem Maße. Vorleistungsgüter waren im Januar 2017 um 4,9 % teurer als im Januar 2016. Importierte Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber Januar 2016 um 2,1 % und gegenüber Dezember 2016 um 0,2 %.
Source: Die Welt March 02, 2017 09:56 UTC