Juni 1943 verkündet hatte, Berlin sei „judenfrei“ existierten Menschen wie Inge Deutschkron und ihre Mutter offiziell nicht mehr. In Berlin erinnert ein Museum an Otto Weidt, es entstand unterstützt von Inge Deutschkron. Inge Deutschkron glaubt nicht an Gott, schon gar nicht nach Auschwitz, sondern „an die Gleichberechtigung aller Menschen“. Erst nach der Reichspogromnacht 1938, erzählt Inge Deutschkron, „begann das Schlangestehen nach Visa vor den Konsulaten“. Nach dem Krieg wollten die bundesdeutschen Behörden Martin Deutschkron die nach NS-Gesetz gekürzte Pension geben.
Source: Der Tagesspiegel August 23, 2017 06:39 UTC