Ein einziger Besuch im „Chez Panisse“, einem der besten Restaurants der USA, reichte aus, um Samin Nosrat davon zu überzeugen: Das will ich auch machen. Die Kalifornierin mit iranischen Wurzeln schmiss kurzerhand ihr Englisch-Studium und begann zunächst im Service, dann als Küchenkraft, später als Köchin in gehobenen Restaurants zu arbeiten, darunter dann auch im „Chez Panisse“. Bereits ihr erstes Kochbuch war ein weltweiter Erfolg – und ein Triumph über die Schwellenangst am Herd: In „Salz. Auch der kürzlich erschienene Nachfolger „Etwas Gutes“ (Kunstmann) ist kein klassisches Kochbuch und aus dem Stand zum Bestseller geworden. Im Gespräch wirkt Nosrat, der es viel um (die schwindende) Gemeinsamkeit in der Küche geht, so unkompliziert, wie man sie sich vorgestellt hat – was auch an ihrem ansteckenden lauten Lachen liegt.
Source: Suddeutsche Zeitung February 06, 2026 07:30 UTC