Heftig ging Riexinger auch Berlins größten Vermieter an, die Deutsche Wohnen, die zur Vorstellung ihrer neusten Geschäftszahlen wegen des Mietendeckels Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro infrage stellt. Foto: Jörn HasselmannDie Genossenschaften wüssten, so Riexinger weiter, dass sich „die jetzige Landesregierung besonders stark für genossenschaftliches Bauen einsetzt“. Riexinger sagt den Genossenschaften deshalb nach, aus politischen Gründen „in die Medien zu drängen“: Es handle sich um „lautstarke Proteste einiger Bau- und Wohngenossenschaften gegen den Berliner Mietendeckel“. Außerdem riet er dem Senat dazu, „Förderungen auf jene Genossenschaften zu konzentrieren, die Interesse am Bau bezahlbarer Wohnungen haben“. Senatsbaudirektorin Lüscher: „Das beunruhigt uns nicht“Die Entscheidung der Genossenschaften beschäftigte auch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen im Berliner Abgeordnetenhaus.
Source: Der Tagesspiegel November 13, 2019 13:01 UTC