Denn es ist vierzig Jahre her, dass iranische Revolutionäre in Teheran die amerikanische Botschaft gestürmt hatten und 52 Diplomaten der Vereinigten Staaten 444 Tage als Geiseln hielten. Vier Jahrzehnte danach versuchten nun in Bagdad mehr als tausend Angehörige proiranischer Milizen, die dortige Botschaft Amerikas zu stürmen. Den Angriff auf die amerikanische Botschaft rechtfertigte er mit den „amerikanischen Verbrechen im Irak und Afghanistan“. Mehr zum Thema 1/Es waren daher vor allem Mitglieder der schiitischen Kataib Hizbullah, die am Dienstag versuchten, die amerikanische Botschaft in Bagdad zu stürmen. An der proiranischen Machtdemonstration beteiligten sich vor allem die Milizen Kataib Hizbullah, Asaib Ahl al-Hak und Badr sowie deren einflussreiche Anführer.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 01, 2020 20:15 UTC