Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen Zugehörigkeit zur Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) zum Tode verurteilt worden. Die Frau war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich dem IS anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter in die Region mitgebracht und mit IS-Kämpfern verheiratet. Dem Gericht zufolge soll die Dschihadistin gehängt werden. Nach Informationen des Spiegel will sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass das Todesurteil für die Deutsche in eine Gefängnisstrafe umgewandelt wird.
Source: Junge Welt January 21, 2018 15:45 UTC