Die 32 durchweg westlichen oder prowestlichen IEA-Mitgliedstaaten haben Notfallreserven von rund 1,2 Milliarden Barrel (rund 190 Milliarden Liter) Öl eingelagert. US-Experten plädierten dafür, 300 bis 400 Millionen Barrel freizugeben, hieß es in der Financial Times – stolze 25 bis 30 Prozent der Gesamtreserven. Der Schritt, der Lieferausfälle ausgleichen und den Preis senken soll, gilt als äußerst seltene Ausnahme. Im Lauf des Tages pendelte er sich bei gut 102 US-Dollar ein – rund 50 Prozent mehr als unmittelbar vor Beginn des Iran-Kriegs. Hintergrund ist auch, dass Katar nach einer Beschädigung seiner größten Flüssiggasanlage bei einem vermutlich iranischen Angriff die Produktion gestoppt hat.
Source: Junge Welt March 09, 2026 15:36 UTC