Dennoch ist der „Islamische Staat“ noch lange nicht Geschichte. In der von einer Allianz unter Führung kurdischer Einheiten attackierten nordsyrischen Stadt Rakka halten noch etwa 2.000 IS-Kämpfer aus. Doch auch wenn von der einstigen Schlagkraft nicht mehr viel geblieben ist: Der IS ist längst nicht aus dem Land vertrieben. Das Gouvernement Deir ez Zor etwa, an der Grenze zum Irak, ist weitgehend in der Hand der Islamisten. Vor allem in der Wüstenprovinz Anbar, an der Grenze zu Syrien, ist der IS noch präsent, trotz des Verlusts der Städte Ramadi und Falludscha.
Source: Der Tagesspiegel August 12, 2017 20:37 UTC