Gewaltsame Auseinandersetzungen um das soziale Zentrum Askatasuna, die zur Ausarbeitung eines neuen »Sicherheitsgesetzes« führten, haben der sonst ruhigen Stadt zuletzt europaweite mediale Aufmerksamkeit beschert. Askatasuna – baskisch für »Freiheit« – war ein selbstverwaltetes, besetztes soziales Zentrum (Centro Sociale Occupato Autogestito, CSOA), von denen es früher Hunderte in Italien gab. Vor diesem Hintergrund lassen sich die CSOA als Formen der Wiederaneignung verstehen: als Versuche, verlassene Räume kollektiv nutzbar zu machen. Massimo Rana/Italy Photo Press/imago Das selbstverwaltete besetzte Zentrum Askatasuna in Turin (3.2.2024)Die Stadtverwaltung ab 2021 unter dem sozialdemokratischen Bürgermeister Stefano Lo Russo setzte zunächst auf Dialog. Aus all diesen Gründen initiierte die Stadt Turin 2024 einen Prozess hin zu einem Kooperationsabkommen.
Source: Junge Welt February 23, 2026 18:31 UTC