Die Verdächtigen mit Verbindung zur ’ndrangheta sollen mehr als vier Millionen Euro abgezweigt haben. Angebliche Wohltätigkeitsorganisationen mit Verbindung zur Mafia sollen in Italien öffentliches Geld in Millionenhöhe für die Versorgung von Einwanderern abgeschöpft haben. Dafür seien 7,5 Millionen Euro geflossen, wovon die Verdächtigen 4,5 Millionen „für persönliche Zwecke“ abgezweigt hätten. In Italien ist es möglich, dass bestimmte Verurteilte ihre Haftstrafe außerhalb des Gefängnisses verbüßen, wenn sie sich dafür gemeinnützig betätigen. Italiens rechtspopulistischer Innenminister Matteo Salvini, der die Einwanderung begrenzen will, feierte am Dienstag auf Twitter den Polizeierfolg: „Weniger (Migranten-) Ankünfte und weniger Geld für Aufnahmeprofis: So sparen wir Geld, verteidigen Italien und investieren darin, mehr Polizei einzustellen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 02, 2019 14:48 UTC