Konkreter wurde Fonda nicht, erzählte aber, dass sie in ihrem Leben einige Männer mit patriarchalischer Denkweise kennengelernt habe. Sie sei mit der Krankheit aufgewachsen, es allen recht machen zu wollen, habe sich dann aber einer Frauenrechts-Bewegung angeschlossen. Sie dachten, sie hätten nicht klar genug ,Nein‘ gesagt.“ Eine der Errungenschaften der Frauenbewegung sei es, zu erkennen, dass Vergewaltigung und Missbrauch nicht die Schuld der Frauen sei. Sie sei für Generationen von Menschen eine Ikone, auch weil sie sich unermüdlich politisch engagiere, hieß es zur Begründung. Sie sei erst mit 31 und wegen des Vietnamkrieges Aktivistin geworden, erinnerte sich Fonda im Interview.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 03, 2017 12:55 UTC