Frau Christen, Sie haben zusammen mit der Daimler AG und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung die erste Studie zum Thema Jobsharing erstellt und 149 Menschen aus zehn Großunternehmen befragt, die in Tandems arbeiten. Das geht am besten im Jobsharing, denn eine Führungsposition in Teilzeit allein zu bewältigen führt oft dazu, dass man bei weniger Geld dennoch Vollzeit arbeitet. Oft geht es darum, jemanden zu haben, mit dem man kollaborativ arbeiten und Entscheidungen besprechen kann, statt sie einsam zu treffen. Kluge Unternehmen sollten schauen: Welche Stellen sind gut im Jobsharing zu besetzen, wo können Abteilungen und Teams davon profitieren? Viele Tandempartner kannten sich schon persönlich, bevor sie sich für das Jobsharing entschieden haben.
Source: Der Tagesspiegel November 14, 2019 10:47 UTC