Johann Scheerer, der Musikproduzent und Sohn Jan Philipp Reemtsmas, verhandelt in seinem Roman die Entführung seines Vaters und geht der Frage nach, was es heißt, zum Opfer geworden zu sein. Von Verena MayerJohann Scheerer nimmt das Handy der Reporterin und richtet es so aus, dass bei der Tonaufnahme beide Stimmen gleich gut zu hören sind. Scheerer, 38, Jeanshemd, Bart, tätowierte Arme, weiß, was er tut. Er ist Musiker und Produzent und lebt davon, Dinge aufzuzeichnen. Wäre nicht Corona, würde Scheerer jetzt vielleicht nicht in einem schallisolierten Studioraum sitzen, sondern nach Los Angeles fliegen, um Deals abzuschließen.
Source: Suddeutsche Zeitung January 10, 2021 16:52 UTC