von Kastilien den Vertrag von Alcañices, der den bis heute geltenden Übergang zwischen den Ländern festlegt. Das Problem fiel erstmals auf, als der Mathematiker Lewis Fry Richardson (1881–1953) im Jahr 1951 untersuchte, wie sich die Länge einer Grenze zwischen zwei Staaten auf die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen ihnen auswirkt. Um diese Unstimmigkeiten aufzuklären, untersuchte der Mathematiker, wie man die Länge einer Grenze überhaupt bestimmt. Je kleiner man aber diese Lineale wählt, desto größer wird das Ergebnis, fiel Richardson auf. Das erklärte die verschiedenen Angaben: Die Portugiesen hatten einen anderen Maßstab gewählt als die Spanier – Problem gelöst.
Source: Die Welt April 15, 2022 10:12 UTC