Etwa 180 000 Schauspieler, Maler, Publizisten und andere Künstler sind deshalb hierzulande in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert. Damit genug Geld im Topf der KSK ist, zahlen auch die Theater, Auftraggeber und Verlage auf die Honorare ihrer Künstler die sogenannte Künstlersozialabgabe. Der Hauptgeschäftsführer der hessischen Unternehmerverbände, Volker Fasbender, dringt nun auf eine Reform des gesamten Systems. Im Zweifel fordern die Unternehmer die AbschaffungAnzeigeGeht es nach Fasbender, sollen die Versicherten die Abgaben selbst an die Versicherung abführen oder zumindest in der Rechnung auf die Abgabenpflicht hinweisen. Zuletzt kamen rund 250 Millionen Euro aus der Wirtschaft, 175 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt und 460 Millionen Euro aus Versichertenbeiträgen.
Source: Suddeutsche Zeitung August 29, 2016 07:38 UTC