Insgesamt arbeiten weltweit 30 000 Menschen für die Einheit, davon an die 12 000 in Deutschland. Das Problem, das Siemens hat: Das Unternehmen bekommt seine großen Gasturbinen in Deutschland und Europa nicht mehr verkauft, da die Nachfrage weltweit eingebrochen ist. Zu den rückläufigen Aufträgen und den halb ausgelasteten Fabriken käme eine harte Konkurrenz durch neue, offenbar effizientere Produkte des US-Wettbewerbers General Electric (GE) dazu. Dazu kommen die Probleme bei der Windkraftanlagentochter Siemens Gamesa, die vor Kurzem sogar ihre Prognose für das laufende Jahr senken musste. Es ist nicht das erste Mal, dass Siemens Hand an die Kraftwerksparte legt - erst vor einigen Jahren wurde ein Stellenabbauplan beschlossen.
Source: Suddeutsche Zeitung October 19, 2017 14:46 UTC