Foto: REUTERS/Fabrizio BenschKai Diekmann hatte das Glück, ein Jahr vor »#MeToo« über eine sexuelle Belästigungsgeschichte zu straucheln. Heute sähe das wohl anders aus: »Bild-Frolleins packen aus: ›Wir mussten Kanzler zu ihm sagen!‹« hieße die Schlagzeile – oder so ähnlich. Mit »einem Freund aus Bielefelder Kindheitstagen« will Diekmann einen »virtuellen Vermögensverwalter« gründen, mit »20 Milliarden Euro Anlegergeldern« rechnet er laut Spiegel online. Der »Zukunftsfonds«, der 2018 startet, will »klassische Sparbuchsparer«, die »nur begrenzt Risiko eingehen möchten«, ansprechen. Wenn die Milliarden zusammen sind und das Schneeballsystem einzustürzen droht, wird er das Land längst verlassen haben – mit einem neuen Vollbarttoupet getarnt.
Source: Junge Welt November 16, 2017 18:26 UTC