Lange haben sich deutsche Autohersteller eng in Arbeitskreisen abgestimmt. Vor allem für BMW könnte das teuer werden. München, Brüssel, DüsseldorfMargarethe Vestager war über den ganzen Rummel nicht gerade glücklich. Kaum hatte der „Spiegel“ im Juli 2017 über jahrzehntelange Absprachen des angeblichen „Autokartells“ berichtet, wollte alle Welt von der EU-Wettbewerbskommissarin wissen, was sie denn gegen die Machenschaften der Unternehmen zu tun gedenke. Vestager aber hielt sich bedeckt: „Die übermittelten Informationen sind umfangreich und werfen … komplexe Sach- und Rechtsfragen auf“, schrieb sie kurz darauf in einem Brief an den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.
Source: Handelsblatt April 22, 2018 15:56 UTC