Ihr jüngster Streich beim Abbau öffentlicher Daseinsfürsorge ist der Verkauf von Aktienbeständen der Deutschen Post AG im Wert von rund 2,2 Milliarden Euro. Am Dienstag abend hatte die staatliche Förderbank KfW die erfolgreiche »Privatisierungstransaktion« von 50 Millionen Anteilen (rund vier Prozent) am ehemaligen Staatskonzern gemeldet. Im Einvernehmen mit dem FDP-geführten Finanzministerium habe die KfW beschlossen, »das gute Aktienmarktumfeld zu Beginn dieses Jahres zu nutzen, um einen Verkauf von Aktien der Deutsche Post AG erfolgreich umzusetzen«. Mit der »Privatisierungstransaktion« von vier Prozent der Aktien bleibe die Staatsbank mit einem Gesamtanteil von etwa 16,5 Prozent aber größte Aktionärin der Post. Noch hält der Bund dort 13,8 Prozent direkt, die KfW 16,6 Prozent.
Source: Die Welt February 07, 2024 19:22 UTC