Sie wählten vier Betroffene aus ihren Reihen aus, die vor einem deutschen Gericht Schmerzensgeld von Kik einklagen wollen, jeweils 30 000 Euro. Sollten die Kläger aus Pakistan gegen Kik gewinnen, könnte das für viele Konzerne, die in fernen Ländern arbeiten lassen, wegweisend sein. "Vor der Klage-Keule haben Unternehmen Angst. Allerdings betont das Gericht: "Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe hat im vorliegenden Fall keinerlei Präjudiz für das Hauptsacheverfahren." Es sei wichtig, eine solche Fragestellung endlich vor einem Gericht zu erörtern, statt nur in Expertenzirkeln.
Source: Suddeutsche Zeitung August 30, 2016 09:35 UTC