Die Demokratie in der Kirche in Deutschland zu stärken, war eines der zentralen Reformanliegen des „Synodalen Weges“, der vorige in Stuttgart zu seiner letzten Vollversammlung zusammengetreten ist. November in den Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn dazu aufgerufen, die Pfarrgemeinderäte (ab 14 Jahren) und Kirchenvorstände (ab 16 Jahren) zu wählen. Im Erzbistum Köln, in dem keine Onlinewahl angeboten wurde, lag die Wahlbeteiligung nach vorläufigen Berechnungen des Diözesanrates bei 3,5 Prozent. Deshalb hätten viele Gemeinden kein Interesse daran, mehr Kandidaten aufzustellen als Plätze zu vergeben seien. Reduziert hat die Zahl der Kandidaten zudem die neu eingeführte Altersgrenze von 75 Jahren, die unter Betroffenen Unmut hervorrief.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 05, 2026 17:21 UTC