Klaus Höpcke Foto: imago/IPONSein Büro befand sich in der Berliner Clara-Zetkin-Straße. Auch diese Historie lag bei Höpcke auf den Tischen, in Bücher gepresst und zu Stapeln getürmt. Wir nahmen Platz an einem runden Tisch in der linken Ecke, zuvor musste Höpcke aber erst die Stühle freiräumen. Dafür muss man Klaus Höpcke nicht rühmen. Die meisten Bücher, die zwischen 1973 und 1989 in der DDR erschienen, wären auch ohne Klaus Höpcke gekommen, das ND hätte auch ohne einen Kulturchef Höpcke passabel ausgesehen, und Thüringens Ministerpräsident hieße trotzdem Ramelow, selbst wenn Höpcke im Thüringer Landtag nicht Fraktionschef der PDS gewesen wäre.
Source: Neues Deutschland November 26, 2018 14:37 UTC