Im Herbst 2013 legten BUND und Paritätischer Wohlfahrtsverband dann zusammen mit sieben anderen Umwelt- und Sozialverbänden eine »Charta zur sozial gerechten Energiewende« vor. Die Charta listet 17 Forderungen oder Anregungen auf, um die Energiewende für sozial Benachteiligte verträglicher zu gestalten. Erst als die Klimagesetzgebung in Hinterzimmergesprächen festgezurrt wurde, gingen in letzter Minute mehrere Sozialverbände sowie die Gewerkschaft ver.di Ende November 2019 mit einer »Sozialen Plattform Klimaschutz« an die Öffentlichkeit. Weil die Verteuerung von CO2 steigende Lebenshaltungskosten zur Folge habe, hält die »Plattform Klimaschutz« eine soziale Kompensation insbesondere für mittlere und niedrigere Einkommen sowie für Bezieher*innen von Sozialleistungen für notwendig. Darüber hinaus fehlen eigene überzeugende Vorschläge, wie eine ökologische Steuerreform, deren Kern eine CO2-Bepreisung ist, sozial gerecht umsetzbar ist.
Source: Neues Deutschland March 31, 2020 14:26 UTC