Leider geschieht derzeit vom Notwendigen zu wenig, während wir vom Falschen nicht lassen können. Da sind zunächst die Gebäude: Die Neubauten, die derzeit in Bau sind, werden noch bewohnt, wenn wir in 2050 treibhausgasneutral sein wollen. Die erneuerbaren Energien sollen bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent am Stromverbrauch haben, momentan liegt er erst bei knapp 38 Prozent. Gerade durch eine solche Modernisierung könnten bestehende Standorte wesentlich besser und effizienter genutzt werden, durch Abstandregelung gehen viele der bestehenden Standorte nun verloren. Schon gegenwärtig werden die Kapazitäten der Flüssiggasterminals im Durchschnitt lediglich zu 32 Prozent genutzt, die bestehenden Pipelines sind nur zu 58 Prozent ausgelastet.
Source: Neues Deutschland October 31, 2019 16:41 UTC