REUTERS/Nathalia Angarita Sie stehen hinter dem Duo Quilcué und Cepeda: Wahlkampfveranstaltung des Pacto Histórico am 21. Es wird deutlich, dass ein Wandel zwar spürbar, aber in dem Land, in dem schon viel zu lange ein innerer Konflikt tobt, längst nicht vollzogen ist. Lange Zeit sah es nicht danach aus, als sollten feministische Themen und Protagonistinnen das linke Einigungsprojekt des Pacto Histórico bestimmen. Er kokettierte im Wahlkampf schon damit, die Linke »ausweiden« zu wollen, und versucht so, mit Gewaltphantasien und -praktiken gegen linke Projekte in Kolumbien Wählerstimmen zu gewinnen. Das Angebot von Iván Cepeda und Aída Quilcué, von Carolina Corcho und María Eugenia Londoño an Kolumbien ist ein Projekt der Emanzipation, aber auch der Versöhnung.
Source: Junge Welt April 03, 2026 17:31 UTC