Kolumne „Spiegelstrich“: Von „Mask-have“ bis „Lockdowner “ - News Summed Up

Kolumne „Spiegelstrich“: Von „Mask-have“ bis „Lockdowner “


In seiner wöchentlichen Kolumne „Spiegelstrich“ betrachtet er das Verhältnis von Sprache und Politik. 25 Minuten lang wartete ich, da ich 25 Minuten zu früh angekommen war, vor dem Haupteingang der Frankfurter Buchmesse auf den Kollegen Stephan Lamby, und während dieser 25 Minuten ging niemand an mir vorbei, hinein in die Hallen. A-Z, 2020: „Abstandshochzeit“, „Beherbergungsverbot“, „Coronasex“, „Dauerwelle“, „Ellbogen“- und „Fußgruß“, „Geistermeister“, „Herdenimmunität“, „Infektionscluster“, „Kontaktnachverfolgungsapp“, „Lockdowner“, „Mask-have“, „neue Normalität“, „postcoronal“, „Quarantini“, „R-Wert-Ampel“, „Superspreaderevent“, „Virushotspot“, „Wohnzimmeryoga“, „Zoombombing“. Amartya Sen ist auch nicht da, sagt virtuell: „Bücher zu lesen – und über sie zu sprechen – kann uns unterhalten, amüsieren, aufregen und unser Interesse für alle möglichen Dinge wecken. Ich konnte mich nicht an das neue Frankfurt gewöhnen, Buchmesse auch ohne Bücher, denn Bücher würden angefasst und müssten danach desinfiziert werden.


Source: Der Tagesspiegel October 18, 2020 16:18 UTC



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