Tat man das nicht, wenn es Anlässe dafür gab, also Geburtstage, Hochzeiten, gute Schulzeugnisse, Silvester ... Aber einfach so, an einem x-beliebigen Mittwochabend, „feiern“? Was sich so las: „Und der große Bumbum sagte: eins eins eins – und eins und eins und – eins eins eins – und – geil geil geil geil...“ Oder so: „Wir hüpften bisschen voreinander rum, Herzlichkeit entstand, gemeinsames Erleben des Erlebnisses der Freundschaft, und drifteten dann wieder fröhlich auseinander.“Ja, so war das. Das Feiern nahm zwar keine neuen Formen an, aber das tagelange Durchfeiern war Normalität geworden. Aber mit Louis van Gaal feiern? Mehr zum Thema Kolumne Feste feiern (4) Ein Drama namens FamilieBisher erschienen: der Feiertag, der Feierabend, die Betriebsfeier und die Familienfeier.
Source: Der Tagesspiegel December 30, 2018 06:11 UTC