Genauer: Sie können kaum zur Verantwortung gezogen werden, weil der Gesetzgeber nicht weiß, wie er mit den Plattformen umgehen soll. Die großen Unternehmen wissen: Das Hangeln von Seite zu Seite, von Plattform zu Plattform ist so anstrengend, dass die meisten ermattet aufgeben. Gefährlich wird es aus Sicht der Unternehmen, wenn sich zu viele Nutzer beschweren und der Gesetzgeber doch mal auf die Idee kommen sollte, ein paar Regeln zu setzen. Damit das nicht passiert, versuchen Firmen wie Amazon, Ebay oder Uber alle Probleme möglichst unsichtbar zu halten. Da ihre Zahl rasant zunehmen wird, ist es Zeit, dass der Gesetzgeber ein Verständnis dafür entwickelt, was auf diesen Plattformen passiert.
Source: Suddeutsche Zeitung February 25, 2020 17:48 UTC