Auf Regel drei wies Unionsfraktionschef Jens Spahn gerade im Handelsblatt-Interview hin: Er glaube, so Spahn, dass Gerhard Schröder noch lange Kanzler gewesen wäre, wenn er nach der Agenda 2010 „die Nerven behalten“ und keine verfrühte Wahl ausgerufen hätte. Die Erfolge der Agenda, so Spahn, hätten die Wähler bereits nach zwei Jahren überzeugt. In der Erkenntnis stecken zwei Botschaften für das aktuelle Regierungsbündnis: Es braucht die Nerven, überhaupt Reformen zu starten. Und wer jetzt beginnt, könnte noch die Früchte der Reformen ernten – bis zur nächsten Wahl sind es noch drei Jahre.
Source: Handelsblatt February 04, 2026 10:50 UTC