Anpacken“ will die SPD; „Zeit für Veränderungen“ beschwört die CDU; „Deutschland wird vor Ort entschieden“, meint die FDP. Drei von Landeswahlleiterin Ulrike Sachs zugelassene Parteien treten trotzdem nirgendwo an, weil sie keine Kandidaten auftreiben oder wie die Republikaner nicht die notwendigen Unterstützer-Unterschriften zusammenbekommen konnten. Das gelang mancherorts auch der AfD nicht, die etwa in Osnabrück nicht auf Stimmenfang gehen darf. Während die CDU 21165 und die SPD 19437 Bewerber ins Rennen schickt, konnten die Rechtspopulisten lediglich 740 Kandidaten mobilisieren. Aber die etablierten Parteien sehen mit Sorge auf die AfD – erst recht nach deren 20-Prozent-Erfolg bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.
Source: Der Tagesspiegel September 08, 2016 16:07 UTC