In einem Papier der parteiinternen Arbeitsgemeinschaft „Absicherung von Kindern“, das dem Tagesspiegel vorliegt, wird die Einführung einer Kindergrundsicherung von bis zu 478 Euro im Monat vorgeschlagen. Für eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die entsprechende Grenze bei 2385 Euro im Monat. Besser verdienende Familien sollen dagegen eine Kindergrundsicherung von 250 Euro im Monat erhalten – eine Einbuße gegenüber der heutigen Regelung mit dem Kindergeld von mindestens 204 Euro für ein Einzelkind sowie dem steuerlichen Kinderfreibetrag. Gut für AufstockerBisher haben einkommensschwache Familien vom Kindergeld kaum profitiert: Beziehen sie Hartz IV, wird das Kindergeld angerechnet. Ein fester VorsatzDie Kosten einer möglichen Kindergrundsicherung bezifferte Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch auf elf Milliarden Euro.
Source: Der Tagesspiegel November 20, 2019 16:41 UTC