Denn Kraft Heinz plante den nächsten Angriff auf der Insel: 143 Milliarden Dollar (134 Milliarden Euro) bot Kraft am Freitag für den deutlich größeren Konkurrenten Unilever aus Großbritannien und den Niederlanden. Beide Unternehmen erklärten am Sonntagabend in einer gemeinsamen Mitteilung, Kraft Heinz ziehe seinen Vorschlag für eine Fusion zurück. Laut Wall Street Journal hatte Unilever-Chef Paul Polman allerdings den Verwaltungsrat und große Investoren gegen Kraft Heinz in Stellung gebracht. Hinter Kraft Heinz stehen der Milliardär Warren Buffett und seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway sowie der so mächtige wie finanzstarke Finanzinvestor 3G Capital. Großkonzerne können Rohstoffpreise beeinflussenDer Konzern war selbst erst 2015 aus der Fusion des Ketchup-Herstellers Heinz mit dem Philadelphia-Produzenten Kraft hervorgegangen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 19, 2017 17:59 UTC