Der Siemens-Konzern könnte in die Krise um die Krim verwickelt werden, die im Jahr 2014 von den Russen im Ukraine-Konflikt besetzt worden ist. Nun verdichten sich die Hinweise, unterlegt durch noch nicht genau geprüfte Fotos, dass diese Turbinen auf die Krim weitertransportiert wurden. „Wir haben keine belastbaren Beweise, dass Siemens-Turbinen tatsächlich auf die Krim geliefert wurden“, heißt es auf Anfrage. Vor der Ukraine-Krise waren in dieser Kategorie ausländische Fabrikate, oft von Siemens, die russische Wahl. Die Idee zum Bau dieses Kraftwerks entstand 2014 etwa zur selben Zeit wie die zum Bau der Anlagen auf der annektierten Halbinsel.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 07, 2017 07:55 UTC