Damit ist der große Aufwand, mit dem eine Abschiebung vorbereitet wurde, vergeblich. In den vergangenen Monaten hatten die Berliner Behörden unter strengster Geheimhaltung die Abschiebung vorbereitet. M. hatte sich im Gefängnis gut geführt, schon vor Jahren durfte er die JVA Tegel für Besuche bei seiner Familie verlassen. M. hatte vor Gericht argumentiert, dass er bei der Aktion des SEK nur geschossen habe, weil er eine Racheaktion aus der verfeindeten Großfamilie Al-Z. fürchtete, die wie seine eigenen Verwandten zu den bekanntesten kriminellen Clans gehören.
Source: Der Tagesspiegel March 21, 2018 06:08 UTC