Noch in seinem Entstehungsjahr wurden vielmehr der Boulevard und das Café Schauplatz eines von den Nazis unter Gauleiter Joseph Goebbels angezettelten antisemitischen Pogroms. Schon möglich, dass sie ihn als Menetekel begriffen hat, als Ankündigung all der Schrecken, die die folgenden Jahre bringen sollten. Aber viele der Publikationen, über die sie ihren Lebensunterhalt verdient hatte, existierten bald nach Hitlers Machtübernahme nicht mehr, und für die gleichgeschalteten Blätter mochte sie nicht arbeiten. Lieber meldete sie sich arbeitslos, verdingte sich für Gelegenheitsarbeiten, machte dies und das, wurde von Freunden unterstützt. Weitere Informationen über die Ausstellung und den Spendenaufruf unter www.berlinischegalerie.de
Source: Der Tagesspiegel March 19, 2017 19:07 UTC