In Osteuropa ist die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Bisexuellen sowie Trans- und Intersexuellen besonders schwer. Doch in Osteuropa gehen LGBTI viel seltener offen mit ihrer Sexualität um. Bei einer Umfrage des unabhängigen Lewada-Instituts nannten im Jahr 2015 nur 11 Prozent der Russen Homosexualität eine angeborene sexuelle Orientierung. Dabei geht es nicht explizit um die Rechte von LGBTI-Personen, sondern um das Verbot von Sexualerziehung. Der Kampf gegen diesen Nationalismus ist auch ein Kampf gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen.
Source: Neues Deutschland May 15, 2020 15:33 UTC