Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Sabotage an einer LNG-Pipeline in Schleswig-Holstein. Sie verläuft zwischen Brunsbüttel im Kreis Dithmarschen an der Elbmündung und Hetlingen im Kreis Pinneberg weiter südlich, kurz vor Hamburg. Eigentlich sollte die Pipeline im Dezember fertiggestellt werden – doch Ende November meldete die Betreibergesellschaft Gasunie nach Angaben der Landespolizei Schleswig-Holstein Schäden an der Leitung. Es ist noch nicht bekannt, wo und wann und unter welchen Umständen die Löcher in der Pipeline entstanden sind. Der Generalbundesanwalt ermittelt seit mehr als einem Jahr zu den Angriffen auf die Nord Stream-Pipelines auf dem Grund der Ostsee.
Source: Suddeutsche Zeitung January 05, 2024 04:49 UTC