Die SPD und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz müssen mit schmerzhaften Rückschlägen bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen rechnen. Die FDP legt um zwei Punkte auf elf Prozent zu, die Grünen erreichen zwölf, die AfD sechs Prozent. Noch größer ist in der SPD die Sorge um das Stammland NRW, wo Ministerpräsidentin Hannelore Kraft um ihr Amt kämpft. Wenn die SPD an Rhein und Ruhr gewinne, werde sie auch im Bund stärkste Partei werden – und er selbst Bundeskanzler. Bei einem solchen Ergebnis werden in der Partei heftige Turbulenzen und Debatten um die Aufstellung im Wahlkampf erwartet.
Source: Der Tagesspiegel May 05, 2017 14:03 UTC