Drogenmissbrauch und mehr Suizide lassen die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten fallen. Die Gesundheitsbehörde schlägt Alarm: Ein derartiges Sinken sei seit der katastrophalen Spanischen Grippe 1918 nicht mehr verzeichnet worden. Die Vereinigten Staaten bekommen ihr Drogenproblem nicht in den Griff: Auf dem Foto kocht sich ein Mann auf einem Löffel die Dosis für einen Schuss Heroin. Die Drogenepidemie in den Vereinigten Staaten liegt vor allem am immer weiter verbreiteten Missbrauch von Schmerzmitteln wie dem synthetischen Opioid Fentanyl. Vergleich mit der Spanischen Grippe 1918Im Jahr 2015 war die durchschnittliche Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten nach Jahrzehnten des Ansteigens erstmals leicht gesunken.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 29, 2018 07:52 UTC