Weniger Verbrauch und ein günstigerer Fahrzeugschwerpunkt – beides verspricht ein neuartiges Nockenwellenmodul aus Kunststoff, das das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie nun vorgestellt hat. Gegenüber der üblichen Bauweise aus Aluminium-Guss wiegt die Ausführung aus faserverstärkten Duromeren weniger. Dadurch sinkt auch das Fahrzeuggewicht, und zwar an einer günstigen Stelle am oberen Ende des Motorblocks. Dazu sollen weitere Vorteile kommen: eine besonders günstige Fertigung sowie eine im Vergleich zu Aluminium geringere Geräusch- und Vibrationsentwicklung. Bislang existiert das Plastik-Gehäuse als funktionsfähiger Demonstrator vor, an einer Serienumsetzung arbeiten die Forscher nun gemeinsam mit Industriepartner, darunter Daimler und der Zulieferer Mahle.
Source: Die Welt May 04, 2020 10:18 UTC