Umso schöner, wenn das Kino gelegentlich versucht, sich zurückzuversetzen in Zeiten, als die Menschheit der Zukunft mit unschuldigem Optimismus entgegensah. Noch schöner: Greg Berlantis Film „To the Moon” ließ vor zwei Jahren diesen wundersamen Glauben an eine magische Zukunft wiederauferstehen. Die ganze Geschichte ist frei erfunden, aber die Verschwörungstheorie, es sei überhaupt nie jemand auf dem Mond gewesen, kursiert seit 1969. Damals war der Hauptverdächtige für die Regie Stanley Kubrick. Da stehen die Knetmännchen Wallace und Hund Gromit vor einem leeren Kühlschrank, bauen sich eine Rakete und fliegen auf den Mond für ein Picknick.
Source: Suddeutsche Zeitung April 02, 2026 08:33 UTC