FAZ.NET-Redakteurin Julia Anton begleitet die „Alan Kurdi“ bei ihrer vierten Mission. Die „Alan Kurdi“ trägt den Grund für ihre Mission bereits im Namen: Alan Kurdi war der zwei Jahre alte Junge aus Syrien, dessen Leiche 2015 an der türkischen Küste angespült wurde. Wenn die „Alan Kurdi“ kommende Woche die Such- und Rettungszone vor der libyschen Küste erreicht, wird sie dort vermutlich die einzige Hilfsorganisation sein. Es sind Zahlen, die die Seenotretter der „Alan Kurdi“, die noch im Hafen der spanischen Stadt Burriana anliegt, antreiben. Weil jetzt niemand mehr die sogenannte Painterline im Blick hat, mit der das Rettungsboot an der „Alan Kurdi“ befestigt ist, treibt das Rettungsboot ab.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 24, 2019 02:37 UTC