Nachdem Zipline-Gründer Keenan Wyrobek im April täglich 60 Flüge mit 16 Drohnen in Ruanda meldete, starteten die Partner ein noch größeres Projekt in Ghana. Ursprünglich hatte sich auch die Deutsche Post DHL mit ihren Drohnen um die medizinische Versorgung in Afrika bemüht. Die Lieferzeit von üblicherweise vier bis sechs Stunden habe man mancherorts auf 30 Minuten verringern können, berichtet Zipline. Doch mehr noch als die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drohne stellte die Logistik das Team vor ungeahnte Herausforderungen. „Es war ungleich schwerer“, berichtet Gaurav, „an belastbare Daten zu gelangen.“Am Ende ließ er in Ruanda sieben Stationen aufbauen, von wo aus die Drohnen mehrere hundert Hospitäler anfliegen.
Source: Handelsblatt January 02, 2020 12:11 UTC