Allerdings hatte die Streife den jungen Mann da bereits kontrolliert und wusste, um wen es sich bei ihm handelt. Weil er das von der Polizei sichergestellte Marihuana in seinen Mund gestopft und unbrauchbar gemacht hatte, wurde er zudem wegen eines Verstrickungsbruches verurteilt. Eine Streife, die auf die jungen Männer aufmerksam geworden war, hatte sie kontrolliert und festgestellt, dass der 23-Jährige nach Marihuana roch. Da ihn einer der Beamten zu Boden gebracht habe, sei er aus Angst davongelaufen, erzählte der Angeklagte der Richterin. Hätte er das Marihuana nicht vernichtet, wäre er womöglich günstiger davon gekommen.
Source: Suddeutsche Zeitung March 20, 2018 14:03 UTC