Die Aktion der Flüchtlinge, die sich per Whatsapp zusammengeschlossen haben, ist vom Kreisverwaltungsreferat bis nächsten Mittwoch genehmigt. Im November 2014 hatte sich die Situation am Sendlinger Tor zugespitzt, Flüchtlinge protestierten dort tagelang und waren in den Hungerstreik getreten. Wieder sind Flüchtlinge aus ganz Deutschland nach München gekommen, wieder wollen sie auf ihre schwierige Situation aufmerksam machen. AnzeigeZelte sind aufgrund der brisanten Vorgeschichte strengstens verbotenViele der jungen Männer, die jetzt am Sendlinger Tor protestieren, waren bereits beim Hungerstreik vor zwei Jahren dabei. Unterstützt werden die Flüchtlinge bei ihrem Protest von einheimischen Helfern, die sich allerdings nicht in der Öffentlichkeit äußern wollen.
Source: Suddeutsche Zeitung September 08, 2016 15:45 UTC