In München ist am Dienstag ein mutmaßliches Mitglied der in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festgenommen worden. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft wirft der kurdischen Aktivistin vor, eine sogenannte „Frontarbeiterin“ der als Terrororganisation eingestuften PKK zu sein. Sie sei dringend verdächtig, die PKK im Großraum München unterstützt zu haben, indem sie vorgesetzten Kadern zugearbeitet, Veranstaltungen mit Bezug zu der verbotenen Vereinigung organisiert und Spendengelder verwaltet haben soll. Zu den Vereinen, die der Verfassungsschutz der PKK zurechnet, gehört das kurdische Gesellschaftszentrum in München, in dem die Verdächtige aktiv ist. Die im vergangenen Jahr verkündete Selbstauflösung der Organisation sei bislang nicht vollzogen worden, urteilt die Münchner Generalstaatsanwaltschaft.
Source: Suddeutsche Zeitung March 19, 2026 20:48 UTC