Weil derzeit mehrere Strafverfahren wegen Betrugs durch vermeintliche „Aura-Leserinnen“ anhängig sind, warnt die Münchner Polizei nun öffentlich vor dieser Masche: Dabei werden mit obskuren Erzählungen und Heilversprechen zum Teil hohe sechsstellige Summen erbeutet. Bei der auch in München tätig gewesenen Österreicherin Mariana M., die sich als Schamanin namens „Amela“ ausgab, wurden Schmuck und Bargeld im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags sichergestellt. Dabei, so die Kripo-Beamten, fragten sie stets nur, was es den Frauen wert sei, von ihren Übeln gereinigt zu werden. Letztlich werden die Geschädigten so manipuliert, dass sie sich aus Furcht oder Scham selten jemandem anvertrauen oder gar Anzeige erstatteten. Die Polizei ruft deshalb Opfer oder deren Angehörige auf, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.
Source: Suddeutsche Zeitung January 16, 2026 03:46 UTC